Anästhesieformen

Sedation

Dämpfung des Bewusstseins und des Schmerzempfindens bei erhaltenen Schutzreflexen. Sie befinden sich in einem oberflächlichen, schlafähnlichen Zustand. Die Erinnerung für das Ereignis wird getrübt.

Moderne, kurzwirksame Medikamente garantieren sehr kurze Erholungszeiten ohne Nachwirkungen.

Die Atmung wird laufend überwacht (Pulsoxymetrie, CO2-Messung), muss aber in der Regel nicht unterstützt werden. Sie erhalten routinemässig Sauerstoff über einen kleinen Schlauch in der Nase.

Der Kreislauf wird laufend überwacht (EKG, Blutdruckmessung, Pulsoxymetrie) und wenn nötig mittels Infusionen und Medikamenten unterstützt. Sie erhalten routinemässig eine Infusion mit Kochsalzlösung in geringer Menge.

Risiken

  • Dämpfung der Atmung
    Durch die zugeführten Narkosemedikamente, kann rechtzeitig erkannt und durch Uebergang zu einer unterstützten Beatmung behandelt werden.
     
  • Aspiration von Mageninhalt in die Atemwege
    Durch Erbrechen während der Narkoseein- oder Ausleitung wird durch Nichteinhalten der Nüchternzeiten begünstigt, äusserst selten.
     
  • Allergie
    auf Medikamente oder auf Kontakt mit latexhaltigen Produkten, führt zu Schleimhautschwellungen und Atemnot, kann rechtzeitig erkannt und behandelt werden, äusserst selten.